
Halboffene Landschaften sind für die Förderung der Biodiversität von besonderer Bedeutung. Insbesondere Vögel profitieren sehr von Hecken und einzelnen Bäumen, sei es, um ihre Brut aufzuziehen, als Futterquelle oder um Schutz vor ihren Feinden zu finden. Solche Landschaften sind im Verlaufe der letzten Jahrzehnte in der Schweiz immer seltener geworden.
Ein naturnaher Garten entsteht
Im Rahmen des Birdlife Schweiz-Projektes zur Förderung des Gartenrotschwanzes haben sich mehrere NSL-Mitglieder bereit erklärt, dass ihre Parzellen mit einheimischen Sträuchern und Bäumen bepflanzt werden dürfen. Eine erste Pflanzaktion hat am 20. März stattgefunden. Unter der Leitung vom MerNatur (Ursina Studer) wurden auf einer Landparzelle von Ernst und Sibylle Rudin etwa 100 Meter Hecken und 10 Bäume gepflanzt. Mit dabei waren etwa 20 Personen, darunter auch einige Mitglieder des NSL. Entstanden ist nach vielen Stunden harter Arbeit, die sich auch auf die darauffolgenden Tage ausdehnte, ein beeindruckender Garten, der bestimmt nicht nur den Gartenrotschwanz sondern auch viele andere einheimische Arten anziehen wird!
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